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kareuter-garten1.jpgGartengedanken & Rund um die Ribisl

 Die Sonne steigt schon höher an diesem herrlichen Sommertag. Ich nehme einen Korb und gehe in unseren Garten. Gleich am Eingang empfängt mich auf der rechten Seite eine blühende Rosenstaude. Schon sehe ich im Geiste die Badetabs für ein duftendes Vollbad im Winter. Linkerhand breitet sich ein Blütenmeer aus. Rittersporn feiert in herrlichen Blautönen den Sommer, die Pfingstrosen strahlen im reinen Weiß, die ersten Sonnenblumen zeigen ihre goldgelben Köpfe und die Ringelblumen leuchten in intensiven orange-gelben Farbtönen. Gut, dass unsere Oma Maria so gerne im Garten ist und die Pflanzen liebevoll hegt und pflegt. Sie ist die Gärntnerin, die alles im Blick hat.

 

Wie es in einem bäuerlichen Garten üblich ist, finden Zier- und Nutzpflanzen nebeneinander Platz. Die duftenden Kräuter und Gewürze runden das Ganze ab. Die reifen, roten Erdbeeren blitzen aus dem grünen Blattwerk. Schnell stecke ich mir eine besonders süße in den Mund und pflücke eine Schüssel voll zum Nachtisch beim Mittagsessen. Nachdem ich noch Salat geerntet, ein paar Karotten aus der Erde gezogen und Kräuter abgeschnitten habe, wendet sich mein Blick den roten und schwarzen Ribiselstauden am Zaun zu.

 

Ich denke über das Wort Ribisel nach. Woher mag es kommen? Unsere deutschen Gäste kennen das Wort nicht – sie sagen Johannisbeeren dazu. Ist wohl ein typisch österreichischer Ausdruck. Später, wieder im Haus, schaue ich in einem meiner vielen Kräuter- und Pflanzenbücher nach. Ah klar – Ribes ist der lateinische Pflanzenname. Wahrscheinlich leitet sich davon die Ribisel ab. Wir Bäuerinnen sind eben in Latein bewandert ;-) !

 

 

Natürlich wissen wir auch, wie vielfältig diese Staude nutzbar ist. Die jungen Blätter der schwarzen Ribiselstaude werden als Basis für den eigenen Haustee à la Pfandlinghof getrocknet. Vitamin C, Gerbstoffe und Falvonoide sind wertvolle Inhaltsstoffe. Sie wirken wassertreibend und zeigen bei Rheuma und Gicht unterstützende Wirkung. Die Früchte können zu verschiedensten Spezialitäten verarbeitet werden: als Saft, Gelee, Chutney, Marmelade, Likör, Kuchen…. .

 

Inzwischen sind die Gästekinder aufgewacht und kommen in den Garten. „Dürfen wir auch helfen?“ lautet ihre Frage. Damit habe ich schon gerechnet und einige kleine Plastikeimer bereitgestellt. Im Nu sind die reifen Beeren abgeerntet. Nun wird beratschlagt, was wir heute Nachmittag daraus machen. Wir einigen uns auf Kuchen und auf Saft. Die nahe Turmuhr der Pfarrkirche Grossarl schlägt 11 Uhr. Ein Vormittag im Garten ist schnell vorbei. Dabei scheint mir doch immer, dort bleibt die Zeit stehen. Jetzt aber rasch in die Küche um das Mittagessen vorzubereiten.

 

Am Nachmittag kommen die Kinder wieder. Die Teigmasse wird von mir schon beim Abwägen großzügig erhöht. Gemeinsam wird gewogen, gerührt, verkostet. Ich weiß, wie gerne die Kinder naschen. Sie sind einer Meinung – der Kuchen ist schon vor dem Backen sehr gut.

 

Der grössere Teil der Beeren kommt in den Dampfentsafter. So gewinnen wir ganz schonend den wertvollen Saft. Er ist sehr erfrischend an den heißen Sommertagen. Im Winter bringt er viel Vitamin C in unseren Speiseplan. Gemeinsam mit dem Holunder sind die beiden Pflanzen ein starkes Team gegen Erkältungskrankheiten, Husten und Heiserkeit.

 

Hier noch zwei Rezepte für Ihre Hausapotheke bzw. Mehlspeis-Küche:

 

Johannisbeer-Blätter-Tee: 1 bis 2 gehäufte Teelöffel Blätter der Schwarzen Johannisbeere werden mit ¼ l kaltem Wasser übergossen, langsam zum Sieden erhitzt und sofort abgeseiht. 2 bis 3 Tassen täglich ist die richtige Dosierung bei Wassersucht, Harnverhaltung und Rheuma.

 Dieser Tipp stammt von Apotheker M. Pahlow aus dem Grossen Buch der Heilpflanzen

 

Ribiselschnitten: › Zutaten für den Boden: 33 dag Mehl , 20 dag Zucker, 4 Dotter, 20 dag Butter, ~ 1/8 l Milch, ~ 1/16 l Öl, ½ Backpulver, 1 Pkg. Vanillezucker

 

Butter schaumig rühren und abwechselnd Zucker + Vanillezucker und Dotter unter ständigem Weitermixen dazugeben, Milch und Öl vorsichtig dazuschütten, verrühren und anschließend das mit Mehl vermischte Backpulver unterheben. Ein Backblech mit Papier auslegen, den Teig darauf verstreichen und ganz hell backen.

 

› für den Belag: 4 Eiklar zu Schnee schlagen, ~ 20 dag Zucker dazugeben, ~ 30 dag rote Ribisel – gewaschen und abgerebelt – unterheben, auf den Kuchen streichen und wiederum hell backen. Gutes Gelingen!


 


 

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